Die Zahl der
Anwendungen von Nabelschnurblut nimmt weltweit seit Jahren zu. Sowohl eigenes als auch das Nabelschnurblut eines Verwandten oder eines Fremden werden immer häufiger für Therapien eingesetzt. In den USA und Japan gilt Nabelschnurblut schon heute als bevorzugte Stammzellquelle.
Weltweit wurde gespendetes Nabelschnurblut bereits etwa 20.000 Mal
eingesetzt. Nabelschnurblut aus privater Einlagerung soll nach Angaben privater Nabelschnurblutbanken mittlerweile international etwa 470 Mal angewendet worden sein, darunter etwa 230 mal beim Kind selbst. Dieser Trend wird sich nach Meinung von Experten in den kommenden Jahren weiter fortsetzen, da neue Therapien erforscht werden und die Wahrscheinlichkeit einer Anwendung mit zunehmendem Alter steigt.
In Deutschland, wo die Möglichkeit der Einlagerung erst seit 1997 besteht, wurde privat eingelagertes Nabelschnurblut bis heute 15 Mal eingesetzt. 2005 erhielt als erster ein kleiner Junge das Nabelschnurblut seines Bruders zur Bekämpfung seiner Bluterkrankung. 2009 wurden u.a. zwei Kinder mit einem Hirnschaden und weitere 3 Kinder mit Typ-1-Diabetes mit ihrem eigenen Nabelschnurblut behandelt.
Wann, wo und bei welchen Erkrankungen privat eingelagertes Nabelschnurblut bereits eingesetzt wurde, erfahren Sie hier (Auswahl):
Parent's Guide to Cord BloodCord Blood Registry, USACryoCell, internationalViaCord, USAVita 34, DACH